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Nach meinem Abitur verbrachte
ich ein halbes Jahr in Andalusien, arbeitete dort als Praktikantin
in einem Reitstall. Als leidenschaftliche Reiterin und
Spanischliebhaberin hatte ich diese Gedanken schön länger, aber
traute mir bis dahin niemals zu, solange von zu Hause weg zu
sein....dann stieß ich durch Zufall auf die Anzeige, rief ohne
nachzudenken an und sagte einfach zu. Dann sollte ich so schnell
wie möglich kommen. Ich zweifelte, aber dachte mir, wenn nicht jetzt
dann nie mehr. So flog ich eine Woche später los. Aus Angst und
Aufgewühltheit wurde ein halbes Jahr, welches mich außerordentlich
positiv geprägt hat. Die wunderbare Arbeit mit den Pferden, das
Leben in dem tollen Land, viele Erfahrungen, Erlebnisse und innige
Freundschaften machten mir die Zeit, trotz verdammt harter Arbeit
bei kaum Geld und Dank, zu einer der schönsten Zeiten in meinem
Leben, die in mir vieles veränderte.

Chupito am Strand
Während dieser Zeit wurde ich
zum ersten Mal direkt mit der Situation der Hunde in Spanien
konfrontiert. Täglich sah ich arme Wesen im Wald, am Strand und auf
der Straße. Hunde die sich aus Angst vor Menschen nur noch
verkrochen, Hunde die um ihr Überleben kämpften, tot am Straßenrand
lagen und Skelette im Wald, die nur Dinge erahnen ließen.

Chupito in den Dünen
Eine Zeit lang beobachteten wir
nahe unseres Hofes drei kleine Hunde in einem Gebüsch. Einer von
ihnen war so verängstigt, dass er nicht mal Futter annahm und keinen
Meter aus dem Busch hervorkam, geschweige denn sich anfassen ließ.
Wir versuchten täglich an ihn heranzukommen. Er zitterte und war
abgemagert, doch blieb aus Angst immer an derselben Stelle. In der
Zeit regnete es wahnsinnig viel, wir legten ihm eine Decke unter
seinen Busch. Eines Tages sahen wir ihn tot am Straßenrand liegen.
Es war wohl nach Wochen das erste Mal, dass er sich heraus traute,
was ihm dann zum Verhängnis wurde. Das ging mir und meinen Freunden
sehr nahe.
Auf einer stark befahrenen
Kreuzung sahen wir eines Tages einen fast verhungerten Galgo, der
sich nur schleppend fortbewegte. Kein Auto hielt an, alle hupten
wild. Wir hielten sofort an der nächstmöglichen Stelle an, doch wir
fanden ihn nicht wieder, er hatte sich verkrochen.
Öfters erlebten wir solche
Dinge, und sie beschäftigten mich sehr. Häufig war dies ein
Gesprächsthema unter uns und die Gedanken an die Hunde blieben in
mir, man konnte es nicht von sich wenden.
Es fiel uns sehr schwer zu
begreifen, dass der Stellenwert der Tiere so niedrig ist und dass
wir dieses gezwungenermaßen hinnehmen mussten. Die großen
Widersprüche des Landes hinzunehmen war anfangs nicht leicht, wir
fragten uns, ob wir das Land überhaupt so lieben können, wenn die
Tiere dort so wenig Würde haben.
In der ersten Zeit tat es mir
manchmal gut, Gedanken aufzuschreiben, wobei unter anderem diese
kleine Geschichte (s.o.) entstand. Ich schickte sie meiner Mutter
zum Geburtstag und ab dem Moment wusste sie, dass ich nicht ohne
Hund nach Hause kommen werde.
Schnell wurde klar, dass die
meisten Menschen dort eine andere Einstellung zu ihren Tieren haben
als wir es kannten und bisher für selbstverständlich hielten. Das
erfuhr ich nicht nur bei den Hunden, sondern besonders auch bei den
Pferden, womit ich von Anfang an mit klar kommen musste, um dort
überhaupt so lange arbeiten zu können. Die Tiere gelten als
Nutztiere oder auch als Prestigeobjekte, die für gutes Ansehen
sorgen sollen, aber sie sind keine Haustiere als Freund und
Begleiter des Menschen. Auf die Natur und die Bedürfnisse der Tiere
wird nicht eingegangen und wenn sie keinen Nutzen oder keine
Leistung mehr bringen, oder einfach nicht mehr gefallen, sind sie
nichts mehr wert und werden „entsorgt“.
Das heißt, die Hunde werden in
den Wald gejagt, in Perreras (Tötungsstationen) gebracht oder
qualvoll getötet. Zum Teil ist es sogar üblich, ausgesonderte Hunde
für Hundekämpfe zu missbrauchen und Jugendliche haben Spaß daran,
Hunde auf der Straße absichtlich zu überfahren. Dinge die für uns
unvorstellbar sind, sind in dem schönen Urlaubsland bei vielen
Menschen selbstverständlich, so dass auch viele Kinder diese
Einstellungen gegenüber Tieren lernen und dementsprechend mit ihnen
umgehen. Ich empfand es als wichtig auch die Schattenseiten des
sonst so schönen Landes zu kennen und darüber Bescheid zu wissen.
Ein Wegschauen war nicht möglich.

Pablo im Tierheim
Schon früh hatte ich die
Gedanken zumindest einem dieser vielen armen Gestalten ein schönes
Leben geben zu wollen, doch ich behielt diese Gedanken noch in mir,
sah es als unrealistisch da wir schon zwei Hunde zu Hause hatten und
ich in Deutschland ein Studium beginnen wollte. Als ich einige
Monate da war, sah ich einen kleinen Podenco der mir täglich mit
seinem Freund, einem kleinen Ratonero, am Strand begegnete.
Monatelang beobachtete ich die beiden und irgendwann war mir klar.
Der ist es! Das ist der Hund, der mich zurück nach Deutschland
begleiten sollte und mein eigener Teil Spaniens werden sollte. Vor
allem gab er mir das Gefühl zumindest einen vor dem Tod gerettet zu
haben, da die Hunde an den Touristenstränden regelmäßig
„eingesammelt“ werden und in die örtlichen Perreras gebracht werden.

Chupito und Tio
Irgendwann war meine
Entscheidung sicher und ich nahm ihn zu mir, wobei ich schwere
Gewissensbisse hatte, da ich seinen kleinen weißen Freund alleine
zurücklassen musste.
Nachdem „Chupito“, der seinen
Namen in einer lustigen Runde mit Freunden bekam, tierärztlich
versorgt war, plante ich den Flug nach Deutschland. Ich wurde durch
einen Flyer im Supermarkt und Erzählungen meiner Chefin auf die
Organisation Tierschutz Tarifa-Conil aufmerksam und rief Rita
Terrana von der Organisation an. Sie war mir sofort behilflich und
lieh mir eine Flugbox. Ich besuchte sie, um die Box abzuholen und
bekam einen ersten Eindruck von ihrem Leben und ihrer Arbeit. Ihre
liebevolle Art beeindruckte mich sofort und ich spürte für mich
gleich, dass der Kontakt zu Rita nicht einmalig sein sollte.

Rita Terrana
Ich bin sehr froh, sie kennen
gelernt zu haben.
Einen Tag vor Abflug war ich mit
Chupito am Strand und traf einen deutschen Mann. Ich hatte
Freudentränen in den Augen, als ich sah, welchen Hund er bei sich
hatte. Der kleine weiße Freund, der jetzt Tio heißt, hatte auch ein
Herrchen gefunden und sollte am selben Tag wie Chupito die Reise in
die neue Heimat antreten.
Durch meinen Hund, durch die
Bekanntschaft mit Rita und auch besonders, weil ich eine so starke
Verbundenheit zu dem Land habe, ja...einen großen Teil meines
Herzens dort gelassen hab; interessierte mich die Situation und
Arbeit der Tierschützer sehr. Angefangen hat es mit
Internetrecherchen, dortigen Kontakt zu anderen Besitzern spanischer
Hunde, sowie Email-Kontakt zu Rita. Bis zu meinen Urlaub, den ich
diesen April in Andalusien verbrachte.
Ich war eine Woche mit einer
Freundin dort, die sich ebenso für die Hunde interessierte. Es
sollte Urlaub werden, inklusive ein bis zweimal Rita besuchen und
ihr über die Schulter schauen, um mich mit der Thematik zu
beschäftigen und zu informieren. Aber die Woche verlief anders als
geplant. An unserem zweiten Tag nahmen wir Rita die Arbeit ab nach
einem Hund zu schauen, den die Polizei in einer Wohnsiedlung
streunend aufgriff. Um dem Galgo die Perrera zu ersparen, nahmen wir
ihn mit und standen damit in einer Situation, die Rita und andere
Tierschützer ständig erleben. Wohin mit dem Hund? Kein Platz, kein
Geld....und noch viel mehr Hunde die irgendwo warten, es gelang uns
nicht rational zu handeln.
Meine Freundin beschloss bald „Guapo“
zu behalten und Rita nahm ihn vorübergehend bei sich auf, wofür wir
ihr bis heute sehr dankbar sind.
Wir waren von da an jeden Tag
bei Rita und ihrem Mann Giovanni. „Guapo“ war der Auslöser dafür,
dass wir uns die gesamte Woche mit der Situation der Hunde
beschäftigten und die Arbeit mit ihren Problemen der Tierschützer
vor Ort verstehen und genau kennen lernen wollten, da wir nun ein
wenig nachvollziehen konnten, wie hart und schwer es wirklich ist.
Drei Tage waren wir allein in den Hotels unterwegs um einen
Flugpaten für Guapo zu suchen-vergeblich. Wir selber waren leider
mit Ryanair da, die keine Hunde mitnehmen.
Drei Wochen später kam Guapo
nach Deutschland. Meine Mutter schaffte es durch eine kleine
Tierschutzorganisation einen Flugpaten zu organisieren. Es ist enorm
wichtig, Flugpaten zu bekommen, denn mit jedem nach Deutschland
transportierten Hund wird bei den dortigen Organisationen ein Platz
für einen neuen Hund frei. Denn an Platz mangelt es gewaltig. Für
eine große Auffangstation reicht das Geld nicht. Die meisten
Touristen jedoch wissen weder von der Situation der spanischen Hunde
noch von dem, was sie als Flugpate leisten würden.
Um uns noch eingehender zu
informieren, gehörte dann für uns auch ein Besuch in der Perrera von
Puerto Real und Villamartin dazu.
Wir fuhren an einem Abend nach
Villamartin, es war niemand mehr anwesend, die Hunde waren alleine.
Villamartin


Zuerst war ich aber darüber
erstaunt, dass die Größe des Geländes nicht meinen Vorstellungen
entsprach. Es war nur ein Gebäude mit angrenzenden Zwingern, keine
Wiese und kein Auslauf.
Vorne in der Reihe die kleinen
Hunde, hinten die Großen. An der Seite die Galgos zusammen in einem
größeren Zwinger.


Villamartin ist eine
Auffangstation, in der die Hunde im Normalfall nicht getötet werden,
sondern entweder ewig dort sitzen oder das Glück haben z.B. übers
Internet vermittelt zu werden. Einige Organisationen vermitteln über
ihre Internetseiten Hunde von dort. Wir erfuhren, dass Dank einer
Holländerin die sich wunderbar in Villamartin einsetzt, die
Bedingungen für die Hunde etwas besser geworden sind und die Chancen
der Vermittlung größer, wobei man bei dem Gebäude die fehlenden
finanziellen Mittel erkennt.
Das Gebell der vielen Hunde
hinter den Zäunen war unbeschreiblich. Es hat mich schockiert. Es
ist ein Schreien nach Zuwendung und nach Streicheleinheiten....hält
man seine Hand durch den Zaun, kämpfen die Hunde um die Berührungen,
beißen sich gegenseitig, um zuerst an die Hand zu gelangen! Es ist
unbeschreiblich, und ich muss gestehen, ich konnte es irgendwann
nicht mehr ertragen und habe mich nur noch entfernt von den Zäunen
aufgehalten.
Die Galgos in Ihrem Zwinger
kamen alle an den Zaun und wollten gestreichelt werden, manche
erschienen leicht depressiv, andere sehr verspielt. Aber sie
schrieen und bellten nicht, sie waren ruhig. Wir blieben sehr lange
dort und es fiel uns sehr schwer, die Eindrücke zu verdauen.
Puerto Real
(Wurde von den Behörden geschlossen, da die Hunde qualvoll getötet
wurden.)
Die Perrera von Puerto Real
besuchten wir an einem Vormittag. Auf den ersten Eindruck erschien
das Gelände sauber und freundlich....eine grüne Wiese, umherlaufende
Hunde. Ging man jedoch den Weg entlang und kam an die Zwinger
schwand der Eindruck.


Es saßen viele Hunde in zu
kleinen, überfüllten Zwingern. Ein kleines Dach zum Schutz und eine
Holzpalette zum Liegen aus der Nägel rausgucken. Viele Hunde sahen
krank aus, hatten Wunden oder entzündete Augen, andere waren jung
und verspielt, versuchten alles um heraus zu kommen. Auf dem
hinteren Teil des Geländes befanden sich kleine Käfige wie in einer
Tierhandlung, dort saßen die Welpen. Ein großer Verbrennungsofen
mitten auf dem Gelände verbreitete bei uns düstere Stimmung.
Die Perrera von Puerto Real ist
eine Tötungsstation, sprich die Hunde werden dort noch getötet.
Häufig geschieht dies nach der berüchtigten Frist von 21 Tagen, wenn
sie bis dahin nicht vermittelt sind, wobei das nicht immer
eingehalten wird. Es ist abhängig von der Anzahl der Hunde und von
deren Zustand. Die Angestellten der Perrera haben keinen Bezug zu
den Tieren, sie üben einfach einen Job aus. Uns wurde erzählt, dass
unter anderem die Käfige mit giftigen Mitteln desinfiziert werden,
woran geschwächte Hunde langsam verenden. Rita erzählte, die
Zusammenarbeit mit der Perrera sei schwer, da häufig bereits
vermittelte und tierärztlich versorgte Tiere nicht gesondert
gehalten wurden oder sogar plötzlich „nicht mehr da“ waren. Einige
Organisationen, wie „Prodean“ habe jedoch die dortigen Hunde zur
Vermittlung auf ihrer Internetseite abgebildet, so haben sie eine
kleine Chance mehr, dem Tod zu entkommen. Ich weiß auch von einer
spanischen Tierärztin, die sich einsetzt Hunde von dort zu
vermitteln und zu versorgen.
Es sitzen nicht nur Mischlinge
dort, sondern auch die schönsten Rassehunde und die niedlichsten
Welpen und es sind wahnsinnig und erschreckend viele.
Die ganzen Eindrücke in der
kurzen Zeit waren nicht leicht zu verarbeiten, aber ich bin sehr
froh, sie alle bekommen zu haben und jetzt genauer über alles
Bescheid zu wissen.
Mit der enorm großen seelischen
und nervlichen Belastung, die das alles mit sich zog, mussten wir
versuchen umzugehen, es machte uns nicht einmal mehr einen lustigen
Urlaubsabend möglich und einige Nächte waren schlaflos. Dadurch
wurde die Bewunderung Rita gegenüber noch größer und es wurde mir
noch deutlicher, was sie leistet.
Ein kleiner Mischling aus Puerto
Real hatte es mir besonders angetan, doch weil wir schon drei Hunde
hatten, habe ich die Gedanken an ihn für mich behalten. Als ich zu
Hause war und die Fotos zeigte, ging es meinen Eltern wie mir, und
ich nahm Kontakt zu Prodean und Sonnenscheinhunde auf, die mit der
Perrera zusammenarbeiten. Schließlich schafften wir es, den kleinen
Pablo zu uns zu bekommen und jetzt wirbelt ein zweiter Spanier
durchs Haus.
Rita Terrana bewundere ich sehr
und ziehe den Hut vor ihr....sie und ihr Mann Giovanni sind
wahnsinnig tolle und liebenswerte Menschen, das möchte ich hier
gerne noch mal betonen.
Rita opfert sich regelrecht auf
und vor allem bewundere ich ihre sagenhafte Stärke. Eine große
Freude war es mir auch morgens zu beobachten, wie Ritas Mann
Giovanni liebevoll und mit einem Lächeln die Schälchen für ihre
vielen Hunde herrichtete.
Die nicht ausreichende
Unterstützung, der fehlende Platz, das fehlende Geld, all das stellt
nur einen Teil der Probleme dar. Eine gewisse Hilflosigkeit ständig
akzeptieren zu müssen und die eigene Tierliebe gezwungenermaßen
rational eingrenzen zu müssen, setzt eine große Stärke voraus. Die
Arbeit hat keine Pausen, und es ist kaum möglich sich daraus
zurückzuziehen. Inzwischen ist es sogar häufig so, dass Spanier, die
ihre Hunde nicht mehr haben wollen, sie einfach bei ihr an den Zaun
binden, denn man sagt, Rita kümmert sich schon um sie. So machen es
sich die Menschen sehr einfach, und Rita steht immer häufiger vor
der Frage, wohin mit den ganzen Tieren und woher das Geld für den
Tierarzt?! Dann gibt es noch die vielen Jäger, die nach der Saison
ihre Galgos aussortieren. Rita ist froh, dass viele inzwischen
bereit sind, sie anzurufen oder die Hunde zu ihr zu bringen, anstatt
sie wie noch häufig üblich qualvoll zu töten. So sind die Hunde
gesichert, aber Rita hat immer wieder neue Problemfälle. Von daher
ist es enorm wichtig, dass viele Hunde vermittelt werden, so muss
die Internet- und Öffentlichkeitsarbeit immer auf neustem Stand
gehalten werden.
Jedoch wird sich nie etwas
ändern, wenn es weiterhin so viele Hunde gibt, und die Spanier ihre
Einstellungen nicht ändern.
Rita erzählte uns, dass die
Spanier kaum bereit sind ihre Hunde zu kastrieren, was schon einiges
verändern würde. Also sagte sie, ist die Öffentlichkeitsarbeit im
eigenen Land eine enorm wichtige Aufgabe, denn ändert sich nichts in
der Gesellschaft und am Staat, wird der Teufelkreis immer weiter
gehen und keine Besserung stattfinden.
Die Tierschützer und
Organisationen vor Ort leisten eine wahnsinnige Arbeit und müssen
vieles ertragen, und vor allem müssen sie immer hinnehmen,
dass alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist......all das
kann sicher nicht jeder ertragen, da bin ich mir inzwischen ganz
sicher.
Die Zeit in Spanien hat mich
sehr geprägt. Ich habe dort wahnsinnig viele tolle Dinge erlebt und
erfahren, die mein jetziges Leben sehr beeinflussen. Das
freundliche, lockere Leben, das Klima, die Landschaft, für mich
persönlich die faszinierenden Pferde.....all das hat mich sehr
begeistert und ich fühle mich sehr mit dem Land verbunden.
Inzwischen studiere ich
Spanisch mit den Gedanken, die Möglichkeit zu haben, dort später
eine längere Zeit zu leben.
Mit der Hundeproblematik setze
ich mich vielleicht gerade deshalb so auseinander, weil mir das Land
soviel bedeutet und ich über die Wahrheiten und Schattenseiten nicht
hinwegsehen will, weil ich die anderen Seiten des Landes so schätze
und liebe. Mein kleiner Chupito war Auslöser dafür, dass sich auch
meine Mutter und ihr Lebenspartner mit der Thematik auseinander
setzten, sich für die feinfühligen spanischen Hunde begeistern und
sich ihr Leben dadurch positiv veränderte.
Lotta Katrina
Hinz
Kiel, Juli 2007





Wenn man gute Freunde hat, ist manches möglich.
Und ich habe mir die besten ausgesucht.
Euer Chupito
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