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Urlaub in Spanien - anders als geplant

Meine Erlebnisse und Erfahrungen mit den Hunden in Andalusien

 

 

Der Traum eines Straßenhundes

 

Jeden Morgen erwache ich- es ist kalt, ich habe Hunger.

Ich mache mich auf den Weg- doch wohin?

Den Strand entlang, in den Wald- doch ich finde nichts.

Hier und da etwas Müll- doch nichts ist dabei.

Ich lege mich unter einen geschützten Busch.

Ich warte- doch worauf?

Bald plagt mich wieder der Hunger- ich suche weiter.

Ab und zu ein kleines Stückchen- doch nur selten.

Dann genieße ich die warme Sonne und schlafe ein.

Ich bin müde aber laufe weiter- weiß nicht wohin.

Ich habe Glück! Ein Mensch gibt mir etwas.

Ich freue mich über die Streicheleinheiten- doch es ist nur ein Moment.

Er geht wieder- wohin?

Weshalb kann ich nicht mit?

Es wird Abend, es wird kalt.

Traurig schließe ich die Augen- ich versuche zu schlafen.

Vielleicht wache ich eines Morgens auf und mein Traum geht in Erfüllung.

Mein Traum von Liebe und Geborgenheit!

Lotta Katrina Hinz

 

 
 

Nach  meinem Abitur verbrachte ich ein halbes  Jahr in Andalusien, arbeitete dort als Praktikantin in einem Reitstall. Als leidenschaftliche Reiterin und Spanischliebhaberin hatte ich diese Gedanken schön länger, aber traute mir bis dahin niemals zu, solange von zu Hause weg zu sein....dann stieß ich durch Zufall auf die Anzeige, rief ohne nachzudenken  an und sagte einfach zu. Dann sollte ich so schnell wie möglich kommen. Ich zweifelte, aber dachte mir, wenn nicht jetzt dann nie mehr. So flog ich eine Woche später los. Aus Angst und Aufgewühltheit wurde ein halbes Jahr, welches mich außerordentlich positiv geprägt hat. Die wunderbare Arbeit mit den Pferden, das Leben in dem tollen Land, viele Erfahrungen, Erlebnisse und innige Freundschaften machten mir die Zeit, trotz verdammt harter Arbeit bei kaum Geld und Dank, zu einer der schönsten Zeiten  in meinem Leben, die in mir vieles veränderte.

Chupito am Strand

Während dieser Zeit wurde ich zum ersten Mal direkt mit der Situation der Hunde in Spanien konfrontiert. Täglich sah ich arme Wesen im Wald, am Strand und auf der Straße. Hunde die sich aus Angst vor Menschen nur noch verkrochen, Hunde die um ihr Überleben kämpften, tot am Straßenrand lagen und Skelette im Wald, die nur Dinge erahnen ließen.

 

Chupito in den Dünen

Eine Zeit lang beobachteten wir nahe unseres Hofes drei kleine Hunde in einem Gebüsch. Einer von ihnen war so verängstigt, dass er nicht mal Futter annahm und keinen Meter aus dem Busch hervorkam, geschweige denn sich anfassen ließ. Wir versuchten täglich an ihn heranzukommen. Er zitterte und war abgemagert, doch blieb aus Angst immer an derselben Stelle. In der Zeit regnete es wahnsinnig viel, wir legten ihm eine Decke unter seinen Busch. Eines Tages sahen wir ihn tot am Straßenrand liegen. Es war wohl nach Wochen das erste Mal, dass er sich heraus traute, was ihm dann zum Verhängnis wurde. Das ging mir und meinen Freunden sehr nahe.

Auf einer stark befahrenen Kreuzung sahen wir eines Tages  einen fast verhungerten Galgo, der sich nur schleppend fortbewegte. Kein Auto hielt an, alle hupten wild. Wir hielten sofort an der nächstmöglichen Stelle an, doch wir fanden ihn nicht wieder, er hatte sich verkrochen.

Öfters erlebten wir solche Dinge, und  sie beschäftigten mich sehr. Häufig war dies ein Gesprächsthema unter uns und die Gedanken an die Hunde blieben in mir, man konnte es nicht von sich wenden.

Es fiel uns sehr schwer zu begreifen, dass der Stellenwert der Tiere so niedrig ist und dass wir dieses gezwungenermaßen hinnehmen mussten. Die großen Widersprüche des Landes hinzunehmen war anfangs nicht leicht, wir fragten uns, ob wir das Land überhaupt so lieben können, wenn die Tiere dort so wenig Würde haben.

In der ersten Zeit tat es mir manchmal gut, Gedanken aufzuschreiben, wobei unter anderem diese kleine Geschichte (s.o.) entstand. Ich schickte sie meiner Mutter zum Geburtstag und ab dem Moment wusste sie, dass ich nicht ohne Hund nach Hause kommen werde.

Schnell wurde klar, dass die meisten Menschen dort eine andere Einstellung zu ihren Tieren haben als wir es kannten und bisher für selbstverständlich hielten. Das erfuhr ich nicht nur bei den Hunden, sondern besonders auch bei den Pferden, womit ich von Anfang an mit klar kommen musste, um dort überhaupt so lange arbeiten zu können. Die Tiere gelten als Nutztiere oder auch als Prestigeobjekte, die für gutes Ansehen sorgen sollen, aber sie sind keine Haustiere als Freund und Begleiter des Menschen. Auf die Natur und die Bedürfnisse der Tiere wird nicht eingegangen und wenn sie keinen Nutzen oder keine Leistung mehr bringen, oder einfach nicht mehr gefallen, sind sie nichts mehr wert und werden „entsorgt“.

Das heißt, die Hunde werden in den Wald gejagt, in Perreras (Tötungsstationen) gebracht oder qualvoll getötet. Zum Teil ist  es sogar üblich, ausgesonderte Hunde für Hundekämpfe zu missbrauchen und Jugendliche haben Spaß daran, Hunde auf der Straße absichtlich zu überfahren. Dinge die für uns unvorstellbar sind, sind in dem schönen Urlaubsland bei vielen Menschen selbstverständlich, so dass auch viele Kinder diese Einstellungen gegenüber Tieren lernen und dementsprechend mit ihnen umgehen. Ich empfand es als wichtig auch die Schattenseiten des sonst so schönen Landes zu kennen und darüber Bescheid zu wissen. Ein Wegschauen war nicht möglich.

Pablo im Tierheim

Schon früh hatte ich die Gedanken zumindest einem dieser vielen armen Gestalten ein schönes Leben geben zu wollen, doch ich behielt diese Gedanken noch in mir, sah es als unrealistisch da wir schon zwei Hunde zu Hause hatten und ich in Deutschland ein Studium beginnen wollte. Als ich einige Monate da war, sah ich einen kleinen Podenco der mir täglich mit seinem Freund, einem kleinen Ratonero, am Strand begegnete. Monatelang beobachtete ich die beiden und irgendwann war mir klar. Der ist es! Das ist der Hund, der mich zurück nach Deutschland begleiten sollte und mein eigener Teil Spaniens werden sollte. Vor allem gab er mir das Gefühl zumindest einen vor dem Tod gerettet zu haben, da die Hunde an den Touristenstränden regelmäßig „eingesammelt“ werden und in die örtlichen Perreras gebracht werden.   

Chupito und Tio

Irgendwann war meine Entscheidung sicher und ich nahm ihn zu mir, wobei ich schwere Gewissensbisse hatte, da ich seinen kleinen weißen Freund alleine zurücklassen musste.

Nachdem „Chupito“, der seinen Namen in einer lustigen Runde mit Freunden bekam,  tierärztlich versorgt war, plante ich den Flug nach Deutschland. Ich wurde durch einen Flyer im Supermarkt und Erzählungen meiner Chefin auf die Organisation Tierschutz Tarifa-Conil aufmerksam und rief Rita Terrana von der Organisation an. Sie war mir sofort behilflich und lieh mir eine Flugbox. Ich besuchte sie, um die Box abzuholen und bekam einen ersten Eindruck von ihrem Leben und ihrer Arbeit. Ihre liebevolle Art  beeindruckte mich sofort und ich spürte für mich gleich, dass der Kontakt zu Rita nicht einmalig sein sollte.

Rita Terrana

Ich bin sehr froh, sie kennen gelernt zu haben.

Einen Tag vor Abflug war ich mit Chupito am Strand und traf einen deutschen Mann. Ich hatte Freudentränen in den Augen, als ich sah, welchen Hund er bei sich hatte. Der kleine weiße Freund, der jetzt Tio heißt,  hatte auch ein Herrchen gefunden und sollte am selben Tag wie Chupito die Reise in die neue Heimat antreten.

Durch meinen Hund, durch die Bekanntschaft mit Rita und auch besonders, weil ich eine so starke Verbundenheit zu dem Land habe, ja...einen großen Teil meines Herzens dort gelassen hab; interessierte mich die Situation und Arbeit der Tierschützer sehr. Angefangen hat es mit Internetrecherchen, dortigen Kontakt zu anderen Besitzern spanischer Hunde, sowie Email-Kontakt zu Rita.  Bis zu meinen Urlaub, den ich diesen April in Andalusien verbrachte.

Ich war eine Woche mit einer Freundin dort, die sich ebenso für die Hunde interessierte. Es sollte Urlaub werden, inklusive ein bis zweimal Rita besuchen und ihr über die Schulter schauen, um mich mit der Thematik zu beschäftigen und zu informieren. Aber die Woche verlief anders als geplant. An unserem zweiten Tag nahmen wir Rita die Arbeit ab nach einem Hund zu schauen, den die Polizei in einer Wohnsiedlung streunend aufgriff. Um dem Galgo die Perrera zu ersparen, nahmen wir ihn mit und standen damit in einer Situation, die Rita und andere Tierschützer ständig erleben. Wohin mit dem Hund? Kein Platz, kein Geld....und noch viel mehr Hunde die irgendwo warten, es gelang uns nicht rational zu handeln.

Meine Freundin beschloss bald „Guapo“ zu behalten und Rita nahm ihn vorübergehend bei sich auf, wofür wir ihr bis heute sehr dankbar sind.

Wir waren von da an jeden Tag bei Rita und ihrem Mann Giovanni. „Guapo“ war der Auslöser dafür, dass wir uns die gesamte Woche mit der Situation der Hunde beschäftigten und die Arbeit mit ihren Problemen der Tierschützer vor Ort verstehen und genau kennen lernen wollten, da wir nun ein wenig nachvollziehen konnten, wie hart und schwer es wirklich ist. Drei Tage waren wir allein in den Hotels unterwegs um einen Flugpaten für Guapo zu suchen-vergeblich. Wir selber waren leider mit Ryanair da, die keine Hunde mitnehmen.

Drei Wochen später kam Guapo nach Deutschland. Meine Mutter schaffte es durch eine kleine Tierschutzorganisation einen Flugpaten zu organisieren. Es ist enorm wichtig, Flugpaten zu bekommen, denn mit jedem nach Deutschland transportierten Hund wird bei den dortigen Organisationen ein Platz für einen neuen Hund frei. Denn an Platz mangelt es gewaltig. Für eine große Auffangstation reicht das Geld nicht. Die meisten Touristen jedoch wissen weder von der Situation der spanischen Hunde noch von dem, was sie als Flugpate leisten würden.

Um uns noch eingehender zu informieren, gehörte dann für uns auch ein Besuch in der Perrera von Puerto Real und Villamartin dazu.

Wir fuhren an einem Abend nach Villamartin, es war niemand mehr anwesend, die Hunde waren alleine.

Villamartin

Zuerst war ich aber darüber erstaunt, dass die Größe des Geländes nicht meinen Vorstellungen entsprach. Es war nur ein Gebäude mit angrenzenden Zwingern, keine Wiese und kein Auslauf.

Vorne in der Reihe die kleinen Hunde, hinten die Großen. An der Seite die Galgos zusammen in einem größeren Zwinger.

Villamartin ist eine Auffangstation, in der die Hunde im Normalfall nicht getötet werden, sondern entweder ewig dort sitzen oder das Glück haben z.B. übers Internet vermittelt zu werden. Einige Organisationen vermitteln über ihre Internetseiten Hunde von dort. Wir erfuhren, dass Dank einer Holländerin die sich wunderbar in Villamartin einsetzt, die Bedingungen für die Hunde etwas besser geworden sind und die Chancen der Vermittlung größer, wobei man bei dem Gebäude die fehlenden finanziellen Mittel erkennt.

Das Gebell der vielen Hunde hinter den Zäunen war unbeschreiblich. Es hat mich schockiert. Es ist ein Schreien nach Zuwendung und nach Streicheleinheiten....hält man seine Hand durch den Zaun, kämpfen die Hunde um die Berührungen, beißen sich gegenseitig, um zuerst an die Hand zu gelangen! Es ist unbeschreiblich, und ich muss gestehen, ich konnte es irgendwann nicht mehr ertragen und habe mich nur noch entfernt von den Zäunen aufgehalten.

Die Galgos in Ihrem Zwinger kamen alle an den Zaun und wollten gestreichelt werden, manche erschienen leicht depressiv, andere sehr verspielt. Aber sie schrieen und bellten nicht, sie waren ruhig. Wir blieben sehr lange dort und es fiel uns sehr schwer, die Eindrücke zu verdauen.

Puerto Real  (Wurde von den Behörden geschlossen, da die Hunde qualvoll getötet wurden.)

Die  Perrera von Puerto Real besuchten wir an einem Vormittag. Auf den ersten Eindruck erschien das Gelände sauber und freundlich....eine grüne Wiese, umherlaufende Hunde. Ging man jedoch den Weg entlang und kam an die Zwinger schwand der Eindruck.

Es saßen viele Hunde in zu kleinen, überfüllten  Zwingern. Ein kleines Dach zum Schutz und eine Holzpalette zum Liegen aus der Nägel rausgucken. Viele Hunde sahen krank aus, hatten Wunden oder entzündete Augen, andere waren jung und  verspielt, versuchten alles um heraus zu kommen. Auf dem hinteren Teil des Geländes befanden sich kleine Käfige wie in einer Tierhandlung, dort saßen die Welpen. Ein großer Verbrennungsofen mitten auf dem Gelände verbreitete bei uns düstere Stimmung.

Die Perrera von Puerto Real ist eine Tötungsstation, sprich die Hunde werden dort noch getötet. Häufig geschieht dies nach der berüchtigten Frist von 21 Tagen, wenn sie bis dahin nicht vermittelt sind, wobei das nicht immer eingehalten wird. Es ist abhängig von der Anzahl der Hunde und von deren Zustand. Die Angestellten der Perrera haben keinen Bezug zu den Tieren, sie üben einfach einen Job aus. Uns wurde erzählt, dass unter anderem die Käfige mit giftigen Mitteln desinfiziert werden, woran geschwächte Hunde langsam verenden. Rita erzählte, die Zusammenarbeit mit der Perrera sei schwer, da häufig bereits vermittelte und tierärztlich versorgte Tiere nicht gesondert gehalten wurden oder sogar plötzlich „nicht mehr da“ waren. Einige Organisationen, wie „Prodean“ habe jedoch die dortigen Hunde zur Vermittlung auf ihrer Internetseite abgebildet, so haben sie eine kleine Chance mehr, dem Tod zu entkommen. Ich weiß auch von einer spanischen Tierärztin, die sich einsetzt Hunde von dort zu vermitteln und zu versorgen.

Es sitzen nicht nur Mischlinge dort, sondern auch die schönsten Rassehunde und die niedlichsten Welpen und es sind wahnsinnig und erschreckend viele. 

Die ganzen Eindrücke in der kurzen Zeit waren nicht leicht zu verarbeiten, aber ich bin sehr froh, sie alle bekommen zu haben und jetzt genauer über alles Bescheid zu wissen.

Mit der enorm großen seelischen und nervlichen Belastung, die das alles mit sich zog,  mussten wir versuchen umzugehen, es machte uns nicht einmal mehr einen lustigen Urlaubsabend möglich und einige Nächte waren schlaflos. Dadurch wurde die Bewunderung Rita gegenüber noch größer und es wurde mir noch deutlicher, was sie leistet. 

Ein kleiner Mischling aus Puerto Real hatte es mir besonders angetan, doch weil wir schon drei Hunde hatten, habe ich die Gedanken an ihn für mich behalten. Als ich zu Hause war und die Fotos zeigte, ging es meinen Eltern wie mir, und ich nahm Kontakt zu Prodean und Sonnenscheinhunde auf, die mit der Perrera zusammenarbeiten. Schließlich schafften wir es, den kleinen Pablo zu uns zu bekommen und jetzt wirbelt ein zweiter Spanier durchs Haus.

Rita Terrana bewundere ich sehr und ziehe den Hut vor ihr....sie und ihr Mann Giovanni sind wahnsinnig tolle und liebenswerte Menschen, das möchte ich hier gerne noch mal betonen.

Rita opfert sich regelrecht auf und vor allem bewundere ich ihre sagenhafte Stärke. Eine große Freude war es mir auch morgens zu beobachten, wie Ritas Mann Giovanni liebevoll und mit einem Lächeln die Schälchen für ihre vielen Hunde herrichtete.

Die nicht ausreichende Unterstützung, der fehlende Platz, das fehlende Geld, all das stellt nur einen Teil der Probleme dar. Eine gewisse  Hilflosigkeit ständig akzeptieren zu müssen und die eigene Tierliebe gezwungenermaßen rational eingrenzen zu müssen, setzt eine große Stärke voraus. Die Arbeit hat keine Pausen, und es ist kaum möglich sich daraus zurückzuziehen. Inzwischen ist es sogar häufig so, dass Spanier, die ihre Hunde nicht mehr haben wollen, sie einfach bei ihr an den Zaun binden, denn man sagt, Rita kümmert sich schon um sie. So machen es sich die Menschen sehr einfach, und Rita steht immer häufiger vor der Frage, wohin mit den ganzen Tieren und woher das Geld für den Tierarzt?! Dann gibt es noch die vielen Jäger, die nach der Saison ihre Galgos aussortieren. Rita ist froh, dass viele inzwischen bereit sind, sie anzurufen oder die Hunde zu ihr zu bringen, anstatt sie wie noch häufig üblich qualvoll zu töten. So sind die Hunde gesichert, aber Rita hat immer wieder neue Problemfälle. Von daher ist es enorm wichtig, dass viele Hunde vermittelt werden, so muss die Internet- und Öffentlichkeitsarbeit immer auf neustem Stand gehalten werden.

Jedoch wird sich nie etwas ändern, wenn es weiterhin so viele Hunde gibt, und die Spanier ihre Einstellungen nicht ändern.

Rita erzählte uns, dass die Spanier kaum bereit sind ihre Hunde zu kastrieren, was schon einiges verändern würde. Also sagte sie, ist die Öffentlichkeitsarbeit im eigenen Land eine enorm wichtige Aufgabe, denn ändert sich nichts in der Gesellschaft und am Staat, wird der Teufelkreis immer weiter gehen und keine Besserung stattfinden.  

Die Tierschützer und Organisationen vor Ort leisten eine wahnsinnige Arbeit und müssen vieles ertragen, und vor allem müssen sie immer  hinnehmen, dass alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist......all das kann sicher nicht jeder ertragen, da bin ich mir inzwischen ganz sicher. 

Die Zeit in Spanien hat mich sehr geprägt. Ich habe dort wahnsinnig viele tolle Dinge erlebt und erfahren, die mein jetziges Leben sehr beeinflussen. Das freundliche, lockere Leben, das Klima, die Landschaft, für mich persönlich die faszinierenden Pferde.....all das hat mich sehr begeistert und ich fühle mich sehr mit dem Land verbunden.

Inzwischen studiere ich Spanisch mit den Gedanken, die Möglichkeit zu haben, dort später eine längere Zeit zu leben.

Mit der Hundeproblematik setze ich mich vielleicht gerade deshalb so auseinander, weil mir das Land soviel bedeutet und ich über die Wahrheiten und Schattenseiten nicht hinwegsehen will, weil ich die anderen Seiten des Landes so schätze und liebe. Mein kleiner Chupito war Auslöser dafür, dass sich auch meine Mutter und ihr Lebenspartner mit der Thematik auseinander setzten, sich  für die feinfühligen spanischen Hunde begeistern und sich ihr Leben dadurch positiv veränderte.

 

Lotta Katrina Hinz                                                                                  Kiel, Juli 2007

     

 

Wenn man gute Freunde hat, ist manches möglich. Und ich habe mir die besten ausgesucht.

Euer Chupito

 

 

 
     
     
     
     
       

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