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Warum Geschirre von
nothing-to-fear (canifact)?
Bevor
wir uns dem Windhund-Tierschutz verschrieben, teilten wir unser Leben
mit Dobermännern.
Dobermänner haben nicht immer einen ausgeprägten Jagdtrieb,
leiden aber leider oft (ebenso wie Doggen) an dem Wobbler-Syndrom.
Hinzu kam, dass unsere zweite Dobermann-Hündin ein sehr
unsicheres Tier war und sie sich als neuen
Lebensgefährten einen Greyhound-Galgo-Mix mit einem ausgeprägten
Brustumfang von 83 cm und einer Taille von 53 cm „aussuchte“.
Zusätzlich ist sein Kopfumfang gleich seinem Halsumfang und da er
ein sehr ausgeprägtes Jagdverhalten an den Tag legt und ständig den
Rückwärtsgang einlegt, kann man sich vorstellen, wie viel
Sicherheit ein Halsband bringt. Nämlich Null.
Alle
bis dato im Handel erhältlichen Geschirre hörten entweder in den
Achselhöhlen auf, welche diese wund scheuerten bzw. für den Hund
unangenehm waren, was man deutlich an seinem Verhalten merkte oder
in der Mitte seines Brustkorbes, sodass sie nach vorne rutschten und
er in null Komma nix im Freien stand; aber leider nicht stehen
blieb………
Das
war im August 2003. Es galt also ein Geschirr zu finden, welches
folgende Punkte erfüllen sollte oder eben nicht. Wie sich
herausstellte, gab es so etwas nicht fertig. Also war unsere
Kreativität gefordert.
Auf
keinen Fall durfte – sollte der Hund an der Leine ziehen – der Druck
auf den Rücken gehen. Hierzu eignet sich am besten die Brust. Darum
ist es wichtig, dass gerade die Hals- und vordere Brustumschließung
so eng als möglich und natürlich mit größtmöglicher Fläche, also so
breit als möglich, abschließt. Selbstverständlich sollte es auch
nicht mehr als nötig am Körper hin- und her rutschen, weshalb die
nahe anliegende Halsumschließung ebenfalls sehr wichtig ist. Auch
bei einer Verschmälerung des unteres Brustgurtes bleibt der
wesentliche Punkt erhalten (siehe Bild 2).
 
Es war uns wichtig, dass die
Geschirre, zur Verteilung der eingeleiteten Zugkräfte, möglichst großflächig am Körper saßen.
Wir
empfehlen daher bei den mittelgroßen und großen Rassen immer ein 5
cm-Geschirr, wobei das Gerüst des Geschirrs immer eine Breite von
5cm hat, mit Fleecerand 5,5 cm. Die Geschirre geben Hund und
Halter Sicherheit.
Auf diesem Bild kann man das nahe
Anliegen am Hals und die breite Vorderbrustfläche gut erkennen:

Somit
ist es auch nicht verwunderbar, dass „Frau“ von 50 kg Körpergewicht
mit 3 Hunden gleichzeitig spazieren gehen kann, die zusammen
mindestens das Doppelte wiegen. Es gibt Ihnen Sicherheit,
was sich wiederum auf die Hunde überträgt.
Es
musste so bequem sein, dass ein Hund (mit z. B. Berührungsängsten)
damit schlafen konnte:

Filippo hat sich
in der 1. Woche seiner Ankunft ununterbrochen um seine eigene Achse
gedreht (hat seinen Schwanz gefangen) und sich selbst in die
Schenkel gebissen! Er verabscheut Halsbänder (Berichten aus Spanien
zufolge fragen wir uns nicht warum).
Nach wenigen
Wochen – und auch heute noch – schwebt er an der Leine, ist immer
als erster an der Tür, um Hund oder Mensch zu begrüßen und ist in
der Hundeschule immer hoch konzentriert.
Wie
bei vielen Dingen im Leben ist ein gutes „Gerüst“ das Wichtigste.
Alles andere ist schmuckes Beiwerk. Mittlerweile werden wir – für
alle Rassen – von Tierärzten und Tierphysiotherapeuten aus dem In-
und Ausland empfohlen. In manchen Fällen leider spät.
Ausbruchsicher musste es sein – also gegen bestimmte Bewegungen
angehen ohne den Hund in jeglichen Bewegungsmöglichkeiten
einzuschränken:

Es
musste auch entsprechend lang sein, um beim „Rückwärtsgang“ nicht
über die Brust nach vorne zu rutschen, sollte aber auch nicht hinter
den Rippen sitzen, um keinen Druck auf die inneren Weichteile
auszuüben, sollte der Hund sich an der Leine seitwärts bewegen.
Um die
Rippen optimal zu umkleiden (die bei Windhunden mit normalem
Körpergewicht immer zu sehen sind – nicht nur bei abgemagerten
Neuankömmlingen aus Spanien) war das Unterlegen des Gurtbandes an
den seitlichen Verschlüssen unabdingbar.
Nach
den leider unzähligen Rundmails der verschiedensten
Tierschutzorganisationen
„Hund
entlaufen in …“
war es
offensichtlich wieder unsere Aufgabe, ein Geschirr zu entwickeln,
dass dem oben Beschriebenen sehr nahe kam, aber weitestgehend verstellbar sein
musste. Denn selten waren – genauso wie Größe und Gewicht – die Maße
des Neuankömmlings aus Süden oder Osten bekannt. Wie bekomme ich
einen ängstlichen Hund sicher vom Flughafen oder von der
„Sammelstelle“ – die sich oft auf großen Parkplätzen an Autobahnen
befindet nach Hause?
Und
was trugen heranwachsende Hunde, ohne alle 4 Wochen ein neues
maßangefertigtes Geschirr bekommen zu müssen? Wo doch gerade im
Wachstum es so wichtig ist eine gesunde Körperhaltung für einen
langen Lebensweg zu entwickeln.
So
entstand das „Pflegestellen-Geschirr“, welches auch oft als
Zweitgeschirr über dem Mantel oder bei Regenwetter getragen wird.

Und
wie messe ich nun meinen Hund für ein Komfort-Geschirr. Gar nicht –
messen alleine reicht nicht für einen optimalen, komfortablen Sitz.
Sie müssen doch auch zur Anprobe, wenn Sie sich eine Jacke oder
einen Mantel anfertigen lassen. Oder?
Daher
erhalten Sie von uns zur Herstellung eines Komfortgeschirrs zur
„Anprobe“ immer ein Anprobier-Geschirr für optimale Passform und die
damit verbundene Gesundheit und Sicherheit Ihres Tieres.
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