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Die
Spanienfahrt
Windhunde-Rassen
Buchtipps
Nachdenkliches
Zitate
Ökonomische Gesamtbetrachtung der
Hundehaltung in Deutschland
Der neue Spanier:
Tipps für die ersten Tage
als Word-Dokument zum ausdrucken
Vielen Dank an Anita.
Sollten sie einen "neuen" Spanienhund erwarten, so machen sie
sich bitte unbedingt mit den Eigenheiten der Rasse(n) vertraut. Dies
schützt sie und den Hund unter Umständen vor Missverständnissen oder
gar tödlichen "Unfällen". Prüfen sie bitte unbedingt bei der
Vermittlung durch nicht eingetragene Vereine, ob alle notwendigen
Impfungen erfolgt sind. Gehen sie mit Hund und Impfpass zu ihrem
Tierarzt, und stellen sie ihren neuen Hund vor. Kommt ihr Hund aus
einer Pflegefamilie, fragen sie diese nach den
Charaktereigenschaften, die bislang festgestellt wurden. Das mögen
jedoch nicht alle sein; das werden sie selbst noch später
feststellen. Fragen sie auch nach den Fressgewohnheiten des Hundes.
Denken sie daran, dass viele "Spanienhunde" ein Zeitlang auf der
Straße gelebt haben und ihre tägliche Futterration aus
Abfallbehältern stehlen mussten. Lassen sie also keine Artikel offen
oder erreichbar stehen, welche ihr Hund als essbar einstufen könnte.
Unter Umständen rettet das sein Leben. Wenn sie mehrere Hunde haben,
achten sie beim gemeinsamen Füttern auf den Neuen. Musste er sich
vorher das Futter erkämpfen, so muss er erst lernen, dass diese
Zeiten vorbei sind. Natürlich müssen auch die "alten" Hunde lernen,
dass da noch ein Mitesser ist, und sie dadurch nicht weniger
bekommen.
Und lassen sie ihren neuen Hund nicht drei Tage, nachdem er bei
ihnen eingezogen ist, von der Leine. Dies ist wirklich nur auf einer
eingezäunten Hundewiese möglich. Auf freier Flur ist für einen
Jagdhund alles andere viel interessanter als sie es sind. Ein
zuverlässiges Zurückkommen kann nur geschehen, wenn die Bindung
zwischen Hund und Mensch stabil und intensiv ist. Das dauert in der
Regel Wochen oder Monate mit entsprechendem Übungsaufwand; manchmal
gelingt es jedoch nie. Eine bessere Bindung können sie fördern, wenn
sie ihren neuen Hund aus der Hand füttern, natürlich nicht, wenn die
"alten" Hunde dabei zuschauen.
Bei den vielen Fragen, die sich ergeben, rufen sie ihre
Vermittlungsstelle an. Rufen sie lieber einmal mehr als zu wenig an.
Eine gute Vermittlungsstelle wird ihnen nicht böse sein und
bereitwillig helfen. Empfehlenswert ist eine gut geführte Hundewiese
zum Erfahrungsaustausch und für den Freilauf ihres Hundes. |
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